Hands On: Digitale Hilfen zum Schreiben von Hausarbeiten

Am 04.07.2018 fand ein neuer Hands On Workshop des Sommersemesters 2018 statt. Der Workshop wurde von Sophie Schaper geleitet und widmete sich dem Thema „Digitale Hilfen zum Schreiben von Hausarbeiten“.

In vielen Studiengängen ist das Schreiben von Hausarbeiten ein fester Bestandteil des Studiums. Dabei stoßen Studierende bei der Umsetzung oft auf Herausforderungen – von der Themenfindung über die Organisation bis hin zum Verfassen der Arbeit. Digitalen Hilfen bieten vielfältige Möglichkeiten dieses Unterfangen leichter und effektiver zu gestalten.

Der Workshop begann mit einer kurzen Einführung zu ausgewählten Apps und Programmen, welche das Schreiben von Hausarbeiten erleichtern können. Vorgestellt wurden verschiedenste Anwendungen die beispielsweise die Organisation (Wunderlist; MeisterTask), das Zeitmanagement (Forest) oder die Literatureinbindung (BibSonomy; Zotero) erleichtern können. Diese wurden gewissen Bewertungskriterien wie dem Kostenfaktor, den Vernetzungsmöglichkeiten, sowie einer selbsterklärenden Navigation unterzogen. Anhand dieser Bewertung wurden die Vor- und Nachteile der entsprechenden Apps und Programme diskutiert. Die entsprechenden Folien können Sie hier einsehen.

Im anschließenden Hands On Teil bekamen die Studierenden dann die Chance alle vorgestellten Dienste an verschiedenen Stationen selbst auszutesten. Bei aufkommenden Fragen stand die Workshopleitung stets unterstützend zur Seite. Abschließend wurden im Plenum die gesammelten Erfahrungen der Teilnehmenden zusammengetragen und gemeinsam besprochen.

Info! An der Universitäts- und Landesbibliothek Darmstadt werden regelmäßig Kurse zur Literaturverwaltung mit den Programmen Citavi und EndNote angeboten. Die nächsten Termine sind an folgenden Tagen:

Citavi EndNote
25.07.2018, 17:10-18:40Uhr 25.07.2018, 15:20-16:50Uhr
28.08.2018, 13:30-15:00Uhr 21.08.2018, 15:20-16:50Uhr
26.09.2018, 17:10-18:40Uhr 18.09.2018, 15:20-16:50Uhr

 

Game On: „Mögen die Spiele beginnen!“ – Thema Geschichte und Computerspiele

Am 28.06.2018 fand der Game On Workshop mit dem Titel „Mögen die Spiele beginnen!“ statt. Der Workshop wurde von Franco Rau, Ann-Kathrin Steiner und Miriam Grabarits geleitet und widmete sich dem Thema Geschichte und Computerspiele.

Computerspiele werden in den Medien meist nur im Kontext negativer Schlagzeilen erwähnt. Während die Gefahren einiger Computerspiele häufig breit diskutiert werden, geht das Gespräch über mögliche Bildungspotenziale nahezu unter. Ziel des Workshops war es daher, Computerspiele mit Geschichtsbezug aus einer pädagogischen, sowie geschichtsdidaktischen Perspektive näher unter die Lupe zu nehmen und ein neues Nachdenken über digitale Spiele in Gang zu setzten.

Zum Start des Workshops wurde eine kleine thematische Einführung präsentiert. Digitale Spielwelten, die in einem historischen Kontext eingebettet sind, können von verschiedenen Analysedimensionen aus betrachtet werden. Aus der Sicht von Historiker_innen liegt die richtige Darstellung des geschichtlichen Kontextes im Vordergrund, während Spielentwickler_innen das Interesse, sowie die Erwartungen der Zielgruppe, bezüglich der historischen Illustrierung, bedenken. Im Kontext von Lehr-Lern-Situationen stellt sich aus geschichtsdidaktischer Sicht die Frage, welche Inhalte den Spieler_innen am Ende langfristig vermittelt wurden. Dient das historische Setting des Spiels als „Zeitmaschine“, die ein Eintauchen in frühere Welten erlaubt? Oder wird das Spielen als wertneutrale Unterhaltung betrachtet? Und wie kann man aus der Spielerfahrung konkrete Lernmöglichkeiten für Lehr-Lern-Situationen erschaffen?

Der Game On Part des Workshops bot den Teilnehmer_innen die Möglichkeit sich an drei verschiedenen Stationen mit den oben gestellten Fragen auseinander zu setzen. Dazu konnten sie im Alleingang verschiedene bereitgestellte Computerspiele testen, Vorträge hören oder im Plenum gewählte Spielsequenzen durchspielen und anschließend diskutieren. Es zeigt sich, dass in vielerlei Hinsicht eine Einbindung digitaler Spiele in den Unterricht möglich ist. Eine vorgestellte Anwendungsmöglichkeit für den Unterrichtseinsatz besteht beispielsweise darin im Spiel Assassin´s Cred den Discovery Modus zu verwenden und Schüler_innen Fragen an die Hand zu geben, die durch das Spielen beantwortbar sind. Im Unterschied zu anderen Medien, wie beispielsweise einem Film, werden die Schüler_innen hierbei aktiv mit eingebunden was auf einen nachhaltigeren Lerneffekt hoffen lässt. Zum Abschluss des Workshops wurden in der Gruppe die gesammelten Eindrücke reflektiert.

Hands On: Einsatz von Mini-Computern in Bildungskontexten

Am 06.06.2018 fand der dritte Hands On Workshop des Sommersemesters 2018 statt. Der Workshop wurde von Tilman Happel geleitet und widmete sich dem Thema „Einsatz von Mini-Computern in Bildungskontexten“.

Im Bereich der Informatik sind Einplatinencomputer sicherlich jedem ein Begriff. Schon im Schulunterricht werden die kleinen Mini-Computer eingesetzt. Dabei muss der Einsatz nicht zwangsläufig auf den Informatikunterricht begrenzt werden. Die fächerübergreifende Einbindung der Mini-Computer bietet neue Lern- und Verknüpfungsmöglichkeiten. Ziel des Workshops war es diese aufzuzeigen und praktisch zu erproben.

Zu Beginn des Workshops wurden in einer kurzen Einführung drei unterschiedliche Mini Computer benannt und deren wichtigsten Eckdaten beschrieben. Vorgestellt wurden der Calliope mini, der Arduino (UNO) und der Raspberry Pi. Die jeweiligen Informationen sind auf den Folien des Vortrags einzusehen, welche hier verlinkt sind. Der Calliope Mini wurde extra für den Bildungskontext entwickelt und richtet sich mit seiner leichten Bedienung an Grundschüler_innen. Zur Benutzung im Schulkontext stehen, an die Lehrpläne angepasste, Unterrichtsmaterialien zur Verfügung. Wie einfach die Handhabung des Mini-Computers ist, erklärt die junge YouTuberin Miss Hennipenny auf ihrem YouTube Kanal und bietet viele Tutorials zum Mitmachen. Die Arduino (UNO) und Raspberry Pi Einplatinencomputer eignen sich eher für ältere Zielgruppen der Mittel- und Oberstufe.

Der Hands On Teil des Workshops bot den Teilnehmer_innen die Chance sich an drei Stationen den oben aufgeführten Mini Computern zu nähern. Bei Fragen standen an jeder Station Expert_innen unterstützend zur Seite.

Zur weiteren Vertiefung wurde auf die Broschüre: „Internet der Dinge – aber sicher!“ des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik verwiesen.

Hands On: Sicheres Internet?!

Am 23.05.2018 fand der zweite Hands On Workshop des Sommersemesters 2018 statt. Der Workshop wurde von Tilman Happel geleitet und widmete sich dem Thema „Sicheres Internet?!“.

In unserer heutigen, vernetzten Welt ist das Internet nicht mehr wegzudenken. Sowohl im privaten, als auch im beruflichen Kontext können eine Vielzahl an digitalen Geräten eingesetzt werden (PCs, Tablets, Smartphones u.v.m.). Benutzer_innen hinterlassen jedoch stets einen persönlichen „Fingerabdruck“ im Internet – dies oftmals unwissend. Die aktuell viel diskutierte EU-Datenschutz-Grundverordnung  (DSGVO) soll den Internetnutzer_innen mehr Transparenz bezüglich der eigenen Datenspeicherung gewährleisten. Der Workshop griff die aktuelle Thematik auf und hatte zum Ziel Sicherheitsaspekte des Internets zu erläutern und den Teilnehmer_innen praktische Tipps an die Hand zu geben.

Einleitend gab es eine Vertiefung zu einzelnen Aspekten des Themas „Internet-Sicherheit“. Schwerpunkte waren dabei die Themen: E-Mail Verschlüsselung, Phishing Angriffe, sowie VPN Verbindungen. Weitere Themen umfassten das Deepnet (auch Darknet genannt), Wireshark und Antiviren Schutzprogramme. Auch die neue EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) wurde im Rahmen des Workshops diskutiert. Die Folien zum Vortrag gibt es hier.

Nach dem theoretischen Input ging es über zu dem praktischen Hands On Teil des Workshops über. Dieser beschäftigte sich mit dem Thema „Verschlüsselung der Daten“. Hierzu wurde die Software VeraCrypt vorgestellt, welche eine Verschlüsselung der auf dem PC gespeicherten Daten ermöglicht. Gemeinsam richteten alle Teilnehmer_innen die Software auf Ihren Laptops ein und erhielten dadurch einen gezielten Einblick in die Möglichkeiten Sicherheit im Internet umzusetzen. Abschließend wurden noch offengebliebene Fragen geklärt.

Zur weiteren Vertiefung wurde auf die Broschüre: „Surfen, aber sicher!“ des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik verwiesen.

 

Hands On: Interaktive Whiteboards & Tablets für Beginner

Am 09.05.2018 fand der erste Hands On Workshop des Sommersemesters 2018 statt. Der Workshop wurde vom CSW Team geleitet und widmete sich dem Thema „Interaktive Whiteboards & Tablets für Beginner“.

Technische Neuheiten halten zunehmend Einzug in unser Leben. Das betrifft neben dem privaten Kontext auch institutionalisierte Bereiche wie die Schule. Noch vor wenigen Jahren war das klassische Modell der Kreidetafel nicht aus dem Bild der Schule wegzudenken. Heutzutage werden Tafeln zunehmend durch Whiteboards ersetzt. Tablets & Co. tauschen Bücher und Schreibblöcke aus. Mit diesem digitalen Wandel eröffnen sich neue Lehr- und Lernmöglichkeiten. Andererseits kann der Umgang auch einige Herausforderungen mit sich bringen.

Zum vereinfachten Einstieg in die Thematik „Interaktive Whiteboards & Tablets“ startete der Workshop mit einem Vortrag. Thematisiert wurden unter anderem Unterschiede und Möglichkeiten des Whiteboards gegenüber der klassischen Kreidetafel. Eine Hoffnung, die mit der neuen Technik in die Klassenzimmer zieht, ist die, den Unterricht interaktiver gestalten zu können. Dazu ist der sichere Umgang des Lehrpersonals mit dem Whiteboard wichtige Voraussetzung. Durch entsprechende Software (z.B. Twiddla u. Etherpad) können Schüler_innen bspw. gemeinsam an Dokumenten arbeiten, spielerisch physikalische Gesetze erproben (z.B. Crayon Physics Deluxe) oder einer Leistungskontrolle unterzogen werden (z.B. Quiz Didaktik).

Im Hands On Workshop bekamen die Teilnehmenden die Möglichkeit sich an verschiedensten Programmen auszuprobieren. Dazu wurde der Workshop in drei Stationen unterteilt und die Softwarenprogramme an Laptops, Tablets und dem Smartboard zur Verfügung gestellt. Das CSW Team stand bei aufkommenden Fragen unterstützend zur Seite. Zum Abschluss wurde das Gelernte nochmals kurz in der Gruppe reflektiert.

Hands On: Video-Tutorials in Lehr-Lern-Kontexten

Am 24.01.2018 fand der fünfte Hands On Workshop des Wintersemesters 2017/18 statt. Der Workshop wurde von Sophie Schaper und Marco Wolf geleitet und widmete sich dem Thema Video-Tutorials in Lehr-Lern-Kontexten.

Video-Tutorials erfreuen sich an zunehmender Beliebtheit: Nicht nur lassen sich für viele freizeitliche oder informelle Inhalte wie Stricken, Fahrrad reparieren, Laptop aufrüsten etc. zahlreiche Video-Tutorials finden, auch im Bereich der formalen Bildung spielen Video-Tutorials eine zunehmende Rolle: Schüler*innen als auch Studierende nutzen zahlreiche Videos, um sich auf Prüfungen vorzubereiten oder sich Lehrinhalte jenseits von Unterricht zu erschließen. Ziel des Workshops war es daher, den Sprung vom Konsumieren von Video-Tutorials hin zum Erstellen dieser (auch im Rahmen von Unterricht) zu schaffen.

Nach einer kurzen Einführung zu den unterschiedlichen Arten von Filmen zum Lehren und Lernen, wie z.B. Erklärfilm, Tutorial, oder Lehrfilm  wurden diverse Formate von Videos vorgestellt: Screencast, Vortragsvideo, Hand-Lege-Technik, Animationsfilm oder Stop-Motion-Film. Anschließend wurden einige Tipps und Tricks aus dem Erfahrungsschatz der Vortragenden geteilt. Die Folien zum Vortrag gibt es hier.

Im anschließenden Hands On Teil wurden die Teilnehmer*innen mit der Aufgabe konfrontiert, ein kurzes Video zu einem freizeitlichen Thema zu drehen. Dazu hatten sie 60 Minuten Zeit und konnten zwischen vier verschiedenen Formaten wählen. Produziert wurden ein Video über das Thema Reisen mit einer Checkliste, was es zu beachten gilt im Format der Hand-Lege-Technik, ein Video zur Abseits-Regel aus dem Fußball im Stil eines Stop-Motion-Films und ein Video über die Technik des SchnürsenkelBindens für Kinder mit der Applikation „Explain Everything“, im Format eines Screencasts. Trotz der kurzen Zeit konnten die Teilnehmer*innen tolle Ergebnisse vorweisen und somit den Einstieg in die Nutzung von Videos in Lehr-Lehr-Kontexten finden.

Hands On: Digitale Textannotationswerkzeuge

Dies ist ein Blogbeitrag unserer studentischen Mitarbeiterin Ilaria Kosubski.

Am 28.06.2017 fand der fünfte Hands On Workshop im Sommersemester 2017 statt. Dieser beinhaltete das Thema „Digitale Textannotationswerkzeuge“ und wurde von Lisa Scharrer geleitet.

Annotationen stellen in unterschiedlichen Bereichen, wie beispielsweise im Verlagswesen, in der Sprachwissenschaft, der Biochemie oder auch der Informatik Unterschiedliches dar, bilden meist jedoch eine Art Strukturelement. Im Alltag begegnen sie uns zahlreich als „Hashtags“ auf Twitter oder als Auflistung der Inhaltsstoffe bei Lebensmitteln. Die zu erfüllende Bedingung ist letztlich, dass eine verwendete Annotation immer für die selbe Sache stehen und gleich lauten muss.

Auf Basis dieser kurzen Einführung beschäftigte sich der Workshop mit den „Digital Humanities“ (Digitale Geisteswissenschaften). Darin werden Annotationen dafür verwendet, Schriften zu archivieren, zu erschließen, zu analysieren und zu kontextualisieren. Neben linguistischen Annotationen (Wortarten), unterscheidet man weiter in Semantische (Inhalt) und Technische (Zeitstempel, Version, Lizenz). Die verschiedenen Kategorien werden folgend definiert und zur Entwicklung eines Annotationsschemas verwendet, um einen Text beispielsweise inhaltlich und bezüglich des Fachwissens zu kategorisieren.

Anschließend wurde das manuelle Annotationsprogramm „CorpusTool“ vorgestellt mit welchem Annotationsschemata – die Gliederung der Sprache durch Kategorien – erstellt werden können. Anhand eines Beispieltextes versuchten nun die Workshopteilnehmer*innen eigene Annotationen zu entschlüsseln und diese in übergeordnete Kategorien einzuordnen. Dabei fungierten „Ortsnamen“, „Themen des Textes“ oder „Zahlen“ als Anhaltspunkte, um darauf folgend gemeinsam ein Annotationsschema mithilfe des Programms zu implementieren.

Hands On

Bild: Screenshot von http://wortarten.info

Des Weiteren wurden im letzten Teil des Workshops automatische Annotationen näher gebracht, die die Teilnehmer*innen auf speziellen Websites, wie „wortarten.de“ selbst ausprobieren konnten. In der praktischen Durchführung wurde schließlich über Möglichkeiten diskutiert, Annotationswerkzeuge im Unterricht gezielt einzusetzen. Es entstanden Ideen bezüglich des Lernens von Vokabeln, des Heranführens an einen Text mit Wortfamilien oder Annotationen als spielerischen Überblick über ein Thema anzuwenden, wodurch der Workshop mit einem Ausblick in Richtung Praxisbezug endete.

Die Folien zum Hands On Workshop findet ihr hier.

Hands On: Präsentationsprogramme – Prezi, Sway & Co

Am 14.06.2017 fand der vierte Hands On Workshop im Sommersemester 2017 statt. Thema des Workshops war „Präsentationsprogramme – Prezi, Sway & Co“, geleitet wurde dieser von Tilman Happel, Marco Wolf und Sophie Schaper.

Referate und Präsentationen sind im humanwissenschaftlichen Studium häufig ein zentraler Bestandteil von Seminaren oder Workshops. Nicht selten wird als Studien- oder Prüfungsleistung eine Präsentation verlangt, spätestens bei der Verteidigung der Bachelor-/Master-Thesis oder beim Staatsexamen. Aus diesem Grund befasste sich dieser Hands On Workshop mit dem Thema der Präsentationsprogramme.

Zunächst wurde eine Einführung in wichtige Elemente des wissenschaftlichen Präsentierens gegeben: neben inhaltlichen und wissenschaftlichen Aspekten behandelte dieser Workshop hauptsächlich die formalen Aspekte von Präsentationen, wie etwa Layout und Formatierung. Beim Erstellen von wissenschaftlichen Folien ist es für Studierende wichtig, fremden Ansprüchen der Universität, des Fachbereichs/Instituts und der Dozent*innen gerecht zu werden, allgemeingültigen Ansprüchen (korrekte Rechtschreibung, Grammatik und Zeichensetzung etc.) zu entsprechen sowie eigene Ansprüche zu erfüllen. Die Nutzung von Vorlagen kann dabei sehr hilfreich sein und bei korrekter Verwendung können Studierende viel Zeit und Mühe sparen.

Anschließend wurden drei Präsentationsprogramme vorgestellt und verglichen: MS PowerPoint (ein einfaches Standardprogramm), Prezi (die etwas andere Art zu präsentieren) und MS Sway (ein simpler Story-Teller). Es lässt sich festhalten, dass alle drei Programme Vor- und Nachteile aufweisen: Während Sway im Gegensatz zu Powerpoint und Prezi in der Vollversion kostenfrei verfügbar ist, ist der Funktionsumfang bei Powerpoint wesentlich größer als bei Prezi oder auch bei Sway. Powerpoint ist weit verbreitet und häufig Standard, deswegen ist die Einarbeitungszeit relativ kurz, Sway ist sehr simpel und bedarf auch wenig Einarbeitungszeit. Prezi hingegen ist etwas aufwändiger was die Benutzerführung betrifft, kann aber dafür mit ästhetischem Abwechlungsreichtum punkten. In Bezug auf Betriebssystem-Kompatibilität und der Einbindung externer Quellen unterscheiden sich die Programme nicht maßgeblich.

Hands On Präsenationsprogramme

Im anschließenden Hands On Teil des Workshops konnten die Studierende die drei Programme ausprobieren und deren Funktionen testen. An drei Stationen waren Laptops/Beamer mit diesen Programmen aufgebaut und die Studierenden wurden jeweils von einem Experten oder einer Expertin unterstützt. An der Station Prezi konnten Studierende Grundfunktionen des Programms ausprobieren und sich ersten Herausforderungen stellen, wie in etwa dem Anlegen einer groben Struktur oder dem Ausprobieren diverser Designs. An der Station Sway konnten verschiedene Kniffe des Programms exemplarisch mit dem Erstellen eines Steckbriefs ausprobiert werden. An der Station zu PowerPoint wurden Vorlagen installiert und modifiziert.

 

Die Folien zum Hands On Workshop findet ihr hier.

Hands On: Classroom Apping

Ein Blogbeitrag von unserem Team der ComputerStudienWerkstatt: Tilman Happel, Lars Gerber, Kevin Gehrig und Benedikt Ebert.

Pünktlich zu Beginn des neuen Sommersemesters 2017 fand am 26.04.2017 der erste Hands On Workshop zum Thema ‘Classroom-Apping – Apps und Tools für Unterricht und Schule’ in der ComputerStudienWerkstatt statt. Dieser wurde erneut vom CSW-Team der TU Darmstadt geleitet.

 

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Zu Beginn des Workshops hatten die Teilnehmenden die Möglichkeit, sich einen ersten Überblick über die vorhandenen Apps und Tools zu verschaffen. Dieser erfolgte anhand vorgefertigter Würfel, welche Eigenschaften, Verwendungszwecke und Voraussetzungen der einzelnen Programme präsentierten.

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Nachdem die Studierenden aus den differenzierten Bereichen des Lehramts eine grobe Einteilung der Apps und Tools in bestimmte Bereiche vorgenommen hatten, konnten diese im Anschluss aktiv erprobt werden. Hierzu nutzten die Teilnehmenden die bereitgestellten Endgeräte wie Tablets, Laptops oder die digitale Tafel um ihre persönlich favorisierten Programme hinsichtlich ihrer Eignung zu prüfen. Dabei stand das CSW Team den Teilnehmenden beratend zur Seite.

Besonders die nützlichen Apps im organisatorischen Anwendungsbereich, wie Trello oder Tools zur Erstellung von interessanten und kreativen Rallyes, wie ActionBound erfuhren einen großen Zuspruch.

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Dank der positiven Resonanz des Workshops möchte sich das CSW-Team auch in der Zukunft weiterhin mit den digitalen Unterrichtsformaten beschäftigen und lädt Interessierte zu weiteren Hands On-Workshops herzlich ein. Eine vollständige Tabelle der Apps und deren Links gibt es hier.

Hands On: Interaktive Whiteboards

Ein Blogbeitrag von unserem Team der ComputerStudienWerkstatt: Tilman Happel, Lars Gerber, Kevin Gehrig und Benedikt Ebert.

Am 18.01.2017 fand in der ComputerStudienWerkstatt (CSW) der TU Darmstadt ein Hands On Workshop mit dem Titel: „Interaktive Whiteboards” statt. Geleitet wurde dieser vom CSW-Team. Während des Workshops hatten die anwesenden Studierenden die Möglichkeit, sich mit den Inhalten der einzelnen Stationen in Gruppen von bis zu vier Personen auseinanderzusetzen. Alle Personen durchliefen sämtliche Stationen und rotierten nach jeweils 20 Minuten von Station zu Station. Die einzelnen Stationen wurden wie folgt angeordnet:

Station 1: Promethean Active Inspire Software

Station 2: Quizdidaktik.de

Station 3: SMART Notebook 16 Software

Station 4: Hard- und Software für den Schuleinsatz

Mit Hilfe der ersten Station konnte den Teilnehmenden eine Auswahl der Basisfeatures der Active Inspire Software von Promethean vorgestellt werden. Die Anwendungen behandelten beispielsweise die Eingabe von Wörtern und Texten  in digitaler oder handschriftlicher Form. Außerdem wurde das Einarbeiten von Bilddateien erläutert und das Im- und Exportieren von PDF-Dateien erklärt. Darüber hinaus erprobten die Studierenden selbstständig den Umgang mit den Basisfeatures, den mathematischen Werkzeugen oder das Erstellen kleiner Zuordnungsaufgaben. Weitere Informationen zur Software gibt es hier.

An Station 2 wurde die Internetseite Quizdidaktik.de aufgerufen, welche verschiedene Tools für Lehrkräfte bereithält. Diese Werkzeuge können für den Einsatz im Unterricht, zur Unterrichtsvorbereitung oder für Testkonzeptionen genutzt werden. Das Erproben dieser kreativen Seite wurde von den Studierenden selbstständig an den CSW-internen Laptops durchgeführt. Weitere Informationen zur Quizdidaktikseite gibt es hier.

In der SMART Notebook 16 Software an Station 3 wurden Funktionen wie Erstellen von Objekten (Kreise, Quadrate, Linien…), Formeln, Bilder mit Beschriftungen, 3D-Animationen und weitere Add-Ons ausprobiert. Besonders interessant für die teilnehmenden Lehrer*innen war das Sammeln von Beiträgen der Schüler*innen per Mobile Device mit Hilfe der SMART lab Aktivitäten. Weitere Informationen zur Software gibt es hier.

An der vierten Station: ‘Hard- und Software für den Schuleinsatz’ wurden verschiedene Geräte, Apps und Programme vorgestellt. Bei der Hardware wurde der Fokus auf Ultrakurzdistanz Beamer gelegt. Diese Beamer können, teilweise mit Akku, schnell und unkompliziert aufgestellt und benutzt werden. Als Alternative zur üblichen Verkabelung wurde die kabellose Bild- und Tonübertragung mittels eines ChromeCast gezeigt. Im Bereich Software wurde neben Office 365 Online für Schulen auch das LANiS Portal der Hessischen Lehrkräfteakademie  erläutert, welches allen hessischen Schulen kostenlos zur Verfügung steht und die pädagogischen Netzwerke erweitert. Zuletzt noch ein Buchtipp für die Praxis.