Hands On: Privat im Netz?!

Am 23. November fand der zweite Hands On Digital Media Workshop des Wintersemester 2016/17 statt. „Privat im Netz?!“ lautet der Titel des von Tilman Happel geleiteten Workshops rund um Sicherheit & Privatsphäre im Netz.

Als Einstieg in die Thematik wurde ein kurzer Beitrag von „Zapp“ gezeigt, welcher in das Thema Datenhandel einführt. Im Anschluss konnten die Teilnehmer*innen ihre Nutzerdaten auf Plattformen wie Google oder Facebook auf Sichtbarkeit und Privatsphäre hin überprüfen. Zusätzlich konnten sich Teilnehmer*innen mit der Sicherheit ihrer eigenen Handys und IT Allgemein auseinandersetzen. Anschließend wurden ein Sniffler zur Transparenz von WLAN-Netzwerken und ein Tor-Browser zum anonymen Surfen vorgestellt.

Video-Workshop-Woche

Im Rahmen eines Blockseminars zum Lehren und Lernen mit Video-Tutorials fand vom 05.-09.09.2016 eine Video-Workshop-Woche in der ComputerStudienWerkstatt statt. Aufgabe der teilnehmenden Lehramtsstudent*innen war es, ein Video-Tutorial zu einem frei wählbaren Gegenstand eines ihrer beiden Fächer zu planen, drehen, schneiden und zuletzt dieses zu präsentieren und kritisch in den Blick zu nehmen. Zusätzlich haben einige studentische Mitarbeiter*innen Video-Tutorials zum wissenschaftlichen Arbeiten erstellt, welche in Kürze über diesen Blog veröffentlicht werden sollen.

Zur Bewältigung dieser Aufgabe stand den Studierenden die folgende Infrastruktur zur Verfügung: Kameras, Mikrofone, Laptops, Software zum Schneiden und eine Trickboxx: Dies ist eine Installation, mit deren Hilfe Legetechnik-Videos erstellt werden können. Weiterhin standen das CSW-Team und andere erfahrene studentische Miterarbeiter*innen mit Rat und Tat zur Seite, um die Produktion der Video-Tutorials zu unterstützen.

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Video-Dreh zum Thema „Was ist ein Bruch?“, Vortragsvideo

 

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Video-Dreh zum Thema „Bestandteile einer wissenschaftlichen Hausarbeit“, Legetechnik, Trickboxx

Insgesamt wurden Videos aus den Bereichen Informatik und Mathematik bis hin zum wissenschaftlichen Arbeiten in den Geisteswissenschaften erstellt. Die fertigen Videos wurden nach vier Tagen Planung, Dreh und Schnitt freitags präsentiert. Zur Zeit befinden sich die Videos in einer weiteren Überarbeitungsschleife und werden demnächst hier auf diesem Blog veröffentlicht!

Hands On: Interaktive Whiteboards

An vier Stationen führt das ComputerStudienWerkstatt-Team bestehend aus Tilmann Happel, Lars Gerber, Kevin Gehrig und Benedikt Ebert die Teilnehmer*innen in die Nutzung von den interaktiven Whiteboards ein. Dazu konnten die anwesenden Studierenden, Lehrer*innen und wissenschaftliche Mitarbeiter*innen die Stationen rund um das „SmartBoard“ der Firma SmartTech und das „Aktive Inspire“ der Firma Promethean, die Nutzung von Microsoft OneNote als Vernetzungstool für Schulklassen, sowie die Nutzung von quizdidaktik.de im Unterricht anlaufen.

An den interaktiven Whiteboards wurden Funktionen wie Tafel inklusive Objekte (Kreise, Quadrate, Linien…), Formeln, Bilder mit Beschriftungen, 3D-Animationen und weitere Add-Ons ausprobiert. Besonders interessant für die teilnehmenden Lehrer*innen war das Importieren von zu Hause erstelltem Material  (z.B. Lückentexte, Folien, Grafiken) und die anschließende Option der gemeinsamen Bearbeitung im Unterricht. Weitere Informationen zu diesen Geräten gibt es hier und hier.

CSW - IWBs HandsOn

Hands On: Interaktive Whitboards

An der Station von Tilmann Happel wurde MS OneNote als kollaborativ nutzbares Online-Tool vorgestellt. Microsoft bietet Schüler*innen und Lehrer*innen eine kostenlose Online-Version von MS Office (Word, Excel, Powerpoint…) inklusive OneNote, einem virtuellen Notizblock, der auch das Bearbeiten von individuellen Hausaufgaben für Schüler*innen und das Korrigieren dieser von Lehrer*innen ermöglicht. Weiterhin wurde einige Hardware vorgestellt, die Lehrer*innen und Dozent*innen stets dabei haben sollten, wenn sie unterrichten oder lehren: Diverse Adapter für mobile Geräte (Laptop, Tablet, Smartphone) und Projektoren (VGA, HDMI, miniHDMI…), eine Zoombox (vernetzt sämtliche Geräte über eigenes WLAN mit einem angeschlossenen Projektor), sowie Presenter und anderen Zubehör. Weitere Infos zu MS OneNote im Unterricht gibt es hier.

An der letzten Station wurde die Webseite quizdidaktik.de vorgestellt und ausprobiert. Auf dieser Seite ist es möglich, online Unterrichtsmaterial zu erstellen, z.B. Lücken- oder Vokabeltests, Lernkärtchen oder Texträtsel. Weiterhin gibt es eine Whiteboard- und eine Folienfunktion, die es ermöglichen, online Folien zu erstellen und abzurufen, bzw. online ein Whiteboard zu simulieren. Auf der Webseite finden sich weiterhin einige Praxisbeispiele, sowie Empfehlungen zum Umgang mit diesen Tools im Unterricht.

Hands On: Internetportale für (angehende) Lehrer*innen

Das World Wide (oder besser das Social) Web bietet eine Vielzahl von Möglichkeiten, um die tagtäglichen Aufgaben für (angehende) Lehrerinnen und Lehrer sowie für Lehramtsstudierende zu meistern. Ideen für Unterrichtsentwürfe, Arbeitsblätter für Schülerinnen und Schüler oder ganze Oberstufen-Kurse als OER-Material sind frei verfügbar. Für (angehende) Lehrerinnen und Lehrer sowie für Lehramtsstudierende stellt sich jedoch nicht selten die Herausforderung, im „Dschungel der Informationen und Möglichkeiten“ überhaupt die geeigneten Adressen und Materialien zu finden. Vor diesem Hintergrund widmeten wir uns im Workshop am Mittwochabend, den 18. November dem Ziel, ausgewählte Plattformen mit Studierenden zu erkunden und hinsichtlich ihrer Brauchbarkeit und Nützlichkeit zu befragen.

Im ersten Teil des Workshops wurde dafür zunächst ein Blick zurück geworfen. Welche Portale waren denn „früher“ für Pädagog*innen und insbesondere Lehrer*innen interessant? Eine Antwort auf diese Frage lieferte hat Hans Peter Bergmann, der im Jahr 2007 die „Big Five“ der deutschen Bildungsportale für die Zeitschrift Pädagogik rezensiert hat. Für ihn gehörten dazu:

Während Bildung Online (b-o.de) heute in der Form nicht mehr existiert, haben alle weiteren Internetportale ihr „Angebot“ und die Möglichkeiten in der Zwischenzeit erweitert. Zudem sind viele weitere interessante Möglichkeiten entstanden Material zu finden (edutags) oder sich auszutauschen (edchatde). Ein kleiner Überblick bieten die folgenden Slides:

Nachdem im ersten Teil des Workshops ein erster Überblick gegeben werden konnte, folgte im „Hands On“-Teil nun eine intensivere Auseinandersetzung mit den jeweils konkreten Plattformen. Dafür haben sich die anwesenden Studierende (alleine oder zu zweit) u.a. mit dem ZUMWiki, 4teachers oder dem pedocs vom Fachportal Pädagogik auseinandergesetzt. Zur Dokumentation und Präsentation ihrer jeweiligen (und als vorläufig zu betrachtenden) Einschätzungen, wurde das folgende GoogleDoc erstellt:

Hands On: Wikipdia, Wikis und die Geschichte eines Bügelbretts

Vier von zehn deutsche Onliner nutzten im Jahr 2014 zumindest 1 x wöchentlich Wikipedia (vgl. ARD-ZDF-Onlinestudie. Das Nutzen von Wikis beschränkt sich dabei häufig auf das Nachschlagen von Informationen. Wie es diese Informationen in die Wikis geschafft haben oder wie vertrauenswürdig bekannte Plattformen wie Wikipedia oder Wikibooks sind, wissen leider nur Wenige. Also was sind Wikis und wie funktionieren sie? Inwiefern lassen sich Inhalte online editieren oder diskutieren? Und wie lässt sich die Vertrauenswürdigkeit von Wikiartikeln prüfen? Mit diesen Fragen im Blick starteten in den Workshop am Mittwochabend. In einer kleinen Einführung wurden dafür zunächst verschiedene Definitionsversuche erläutert und sich im Folgenden einer Geschichte über ein Bügelbrett in der Wikipedia gewidmet (ab Folie 12).

Am Beispiel der Geschichte des Bügelbretts (und mit Bezug auf weitere exemplarischen Facetten) wurde der Versuch unternommen, die Relevanz einer Auseinandersetzung mit Wikis zu erläutern. Die zentralen Argumente finden sich zum Nachlesen zudem im Beitrag „Wikis: Reflexivität, Prozessualität und Partizipation“ von Stefan Iske und Winfried Marotzki. Zum Abschluss des Projektes widmeten wir uns dann dem Ausprobieren und Live-Editieren von Wikis. Im Fokus stand hier die Wikipedia. Wer sich selbst engagieren möchte, findet hier eine einfache und kurze Erklärung der Wikimedia: