Hands On: Privat im Netz?!

Am 23. November fand der zweite Hands On Digital Media Workshop des Wintersemester 2016/17 statt. „Privat im Netz?!“ lautet der Titel des von Tilman Happel geleiteten Workshops rund um Sicherheit & Privatsphäre im Netz.

Als Einstieg in die Thematik wurde ein kurzer Beitrag von „Zapp“ gezeigt, welcher in das Thema Datenhandel einführt. Im Anschluss konnten die Teilnehmer*innen ihre Nutzerdaten auf Plattformen wie Google oder Facebook auf Sichtbarkeit und Privatsphäre hin überprüfen. Zusätzlich konnten sich Teilnehmer*innen mit der Sicherheit ihrer eigenen Handys und IT Allgemein auseinandersetzen. Anschließend wurden ein Sniffler zur Transparenz von WLAN-Netzwerken und ein Tor-Browser zum anonymen Surfen vorgestellt.

Hands On: 100 Tools fürs Studium

Am 02. November 2016 gingen die Hands On Digital Media Workshops in die neue Runde. Kick-Off für das Wintersemester 2016/17 war der Workshop „100 Tools fürs Studium“, bei dem Ann-Kathrin Steiner und Sophie Schaper diverse digitale Tools zur Erleichterung des Arbeitsalltags von Studierenden vorstellten.

Der studentische Alltag umfasst nicht nur das Besuchen von Vorlesungen und Seminaren, sondern meist auch die Organisation von selbstgesteuerten Lerneinheiten und das kollaborative Arbeiten in Gruppen. Im Netz sind viele kostenfreie Werkzeuge und Anwendungen zu finden, die diese Aufgaben der Selbstorganisation erleichtern können. Zum Start ins neue Semester wurden davon einige vorgestellt und anschließend im Rahmen von HANDS ON ausprobiert.

Zur Unterstützung von Gruppenarbeiten wurden Tools wie MediaWiki, Google Docs/Drive oder Etherpads vorgestellt. Mithilfe dieser Tools können Studierende (teilweise) gleichzeitig an Texten schreiben, diese Korrektur lesen oder eine Textsammlung anlegen (Wiki). Die Visualisierung von Sachverhalten ist unter Verwendung der Tools Flockdraw, Wortwolken oder Popplet möglich. Mit Flockdraw können unbegrenzt viele Teilnehmer*innen an einem gemeinsamen Bild malen. Mithilfe von Wortwolken lassen sich Texte zusammenfassend darstellen bzw. analysieren. Popplet ist eine Anwendung zur Erstellung von Mindmaps. Um in Form von Bildern Sachverhalte lizenzgerecht darzustellen wurde das Tool CCSearch vorgestellt, mit dessen Hilfe sich Bilder finden lassen, die unter Berücksichtigung der richtigen Quellenangabe in Präsentationen verwendbar sind. Weitere Anwendungen, die vorgestellt wurden umfassen Doodle und Google Forms zur Terminfindung bzw. Abstimmung und Skype zur dezentralen Kommunikation.

Im Hands On Teil des Workshops wurden anschließend einige Tools anhand eines Planspiels ausprobiert. Die Anwesenden Studierenden sollten mithilfe von Bitrix24, einem Tool zum Projektmanagement, Padlet, einer App zum Erstellen von Pinnwänden (Sammlung von Notizen, Links, Bildern & Videos) und Storify (Sammeltool für Fundstücke aus dem Netz, z.B. Nachrichten oder Einträge aus Social Media) eine Exkursion für Studierende planen. Diese sollte abschließend mithilfe des Präsentationstools Prezi vorgestellt werden. Die Studierenden waren sich einig: Es geht nach Irland.

 

Die Folien zur Präsentation und den diversen Tools gibt es hier.

 

Video-Workshop-Woche

Im Rahmen eines Blockseminars zum Lehren und Lernen mit Video-Tutorials fand vom 05.-09.09.2016 eine Video-Workshop-Woche in der ComputerStudienWerkstatt statt. Aufgabe der teilnehmenden Lehramtsstudent*innen war es, ein Video-Tutorial zu einem frei wählbaren Gegenstand eines ihrer beiden Fächer zu planen, drehen, schneiden und zuletzt dieses zu präsentieren und kritisch in den Blick zu nehmen. Zusätzlich haben einige studentische Mitarbeiter*innen Video-Tutorials zum wissenschaftlichen Arbeiten erstellt, welche in Kürze über diesen Blog veröffentlicht werden sollen.

Zur Bewältigung dieser Aufgabe stand den Studierenden die folgende Infrastruktur zur Verfügung: Kameras, Mikrofone, Laptops, Software zum Schneiden und eine Trickboxx: Dies ist eine Installation, mit deren Hilfe Legetechnik-Videos erstellt werden können. Weiterhin standen das CSW-Team und andere erfahrene studentische Miterarbeiter*innen mit Rat und Tat zur Seite, um die Produktion der Video-Tutorials zu unterstützen.

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Video-Dreh zum Thema „Was ist ein Bruch?“, Vortragsvideo

 

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Video-Dreh zum Thema „Bestandteile einer wissenschaftlichen Hausarbeit“, Legetechnik, Trickboxx

Insgesamt wurden Videos aus den Bereichen Informatik und Mathematik bis hin zum wissenschaftlichen Arbeiten in den Geisteswissenschaften erstellt. Die fertigen Videos wurden nach vier Tagen Planung, Dreh und Schnitt freitags präsentiert. Zur Zeit befinden sich die Videos in einer weiteren Überarbeitungsschleife und werden demnächst hier auf diesem Blog veröffentlicht!

„Prekär, aber glücklich?“ – Neuer Beitrag in der Zeitschrift „MedienPädagogik“

Gemeinsam mit Valentin Dander Patrick Bettinger, Sandra Aßmann, Melanie Abendschein und meiner Wenigkeit wurde im Sommer 2014 eine Befragung von Wissenschaftler/-innen in Qualifizierungsphasen durchgeführt. Nach einer Präsentation der Ergebnisse im Rahmen der Sektionstagung und der Veranschaulichung der Ergebnisse über Poster und Infografiken sind die aus unserer Sicht zentralen Erkenntnisse nun auch verschriftlicht und in der Zeitschrift MedienPädagogik veröffentlicht.

Worum geht es?
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Sammelrezension „Internetportale für Lehrpersonen“

Mit dem Erscheinen der aktuellen Zeitschrift Pädagogik (Heft 7-8’16) wurde auch meine Sammelrezension zu „Internetportalen für Lehrpersonen“ veröffentlicht. Im Kontext des Social Webs noch von Internetportalen zu sprechen, mag schon ein wenig nostalgisch klingen. Aber um den Entwicklungen der letzten Jahre gerecht zu werden, wurden Internetportale in der Rezension als Webanwendungen verstanden, „welche die im Social Web verfügbaren Informationen und Materialien Bildungskontexte erschließen, Materialien und Tools zur Zusammenarbeit zur Verfügung stellen sowie Möglichkeiten zum Austausch und zur Vernetzung von Menschen mit gemeinsamen Interessen bieten“ (S. 82). Und welche Webanwendungen werden in der Rezension nun konkret vorgestellt?

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Track Yourself – Ein Experiment zur Selbstvermessung

„Fueled by technological advances and social factors, the quantified self movement has experienced rapid growth.“ (Barcena, Wueest & Lau 2015)

Mithilfe von Smartphones und (häufig vorinstallierten) Tracking-Apps können wir unseren Tag vermessen: Wie viele Stunden habe ich geschlafen, wie lange war online auf einem Instant Messenger, wie lange habe ich Musik gehört oder Filme geschaut – all diese Fragen beantworten (vorinstallierte) Apps unterschiedlicher Smartphone-Hersteller. Zusätzlich ermöglichen Wearables die Vermessung von Bewegungs- und Fitness-Daten wie Schritte, Laufen, Radfahren oder andere sportliche Aktivitäten. Am Ende des Tages sehe ich meine Statistik: Wie viele Schritte bin ich gegangen, wie viele Minuten habe ich geschwitzt und wie hoch war mein Puls beim Training. Doch was macht diese Selbstvermessung mit uns bzw. wie vermessen wir uns?

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Screenshot der App zu den absolvierten Schritten (Wochenstatistik)

Am Arbeitsbereich Medienpädagogik stellen wir uns die Frage, wie das Datenfeedback unsere Wahrnehmung der eigenen (sportlichen) Aktivitäten sowie unser eigenes Handeln/Verhaltens beeinflusst. Aus diesem Grund haben wir uns dazu entschieden, ein Selbstvermessung-Experiment durchzuführen: Drei Monate lang wollen wir (Petra Grell, Franco Rau, Marco Wolf, Corinna Hochrein und Sophie Schaper) Fitness-Armbänder tragen und uns dabei selbst befragen, was sich verändert. Gewählt haben ein Tracking-Device, das Schritte und Aktivitäten zählt, den Puls messen kann und über GPS verfügt, um gelaufene oder gefahrene Distanzen zu tracken. Zudem erkennt das Gerät automatisch Aktivitäten wie Radfahren oder Treppen steigen. Zusätzlich sind wir über gemeinsame Gruppe innerhalb einer Community miteinander verknüpft und können sehen, wer an welchem Tag am meisten Schritte gelaufen ist, die weiteste Distanz zurück gelegt hat oder am weitesten mit dem Fahrrad gefahren ist.

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Screenshot der App zur Herzfrequenz an einem Tag

In regelmäßigen Abständen befragen wir uns selbst in Bezug auf unsere Interaktion mit dem Gerät (z.B. „Welche Funktionen verwende ich?“) und unsere Reaktionen auf das Datenfeedback (z. B. „Wie gehe ich mit den erfassten Daten um?“). Auf das Resultat sind wir alle sehr gespannt und werden dies spätestens in drei Monaten mit Euch teilen!
Literatur und weitere Informationen

Hands On: Interaktive Whiteboards

An vier Stationen führt das ComputerStudienWerkstatt-Team bestehend aus Tilmann Happel, Lars Gerber, Kevin Gehrig und Benedikt Ebert die Teilnehmer*innen in die Nutzung von den interaktiven Whiteboards ein. Dazu konnten die anwesenden Studierenden, Lehrer*innen und wissenschaftliche Mitarbeiter*innen die Stationen rund um das „SmartBoard“ der Firma SmartTech und das „Aktive Inspire“ der Firma Promethean, die Nutzung von Microsoft OneNote als Vernetzungstool für Schulklassen, sowie die Nutzung von quizdidaktik.de im Unterricht anlaufen.

An den interaktiven Whiteboards wurden Funktionen wie Tafel inklusive Objekte (Kreise, Quadrate, Linien…), Formeln, Bilder mit Beschriftungen, 3D-Animationen und weitere Add-Ons ausprobiert. Besonders interessant für die teilnehmenden Lehrer*innen war das Importieren von zu Hause erstelltem Material  (z.B. Lückentexte, Folien, Grafiken) und die anschließende Option der gemeinsamen Bearbeitung im Unterricht. Weitere Informationen zu diesen Geräten gibt es hier und hier.

CSW - IWBs HandsOn

Hands On: Interaktive Whitboards

An der Station von Tilmann Happel wurde MS OneNote als kollaborativ nutzbares Online-Tool vorgestellt. Microsoft bietet Schüler*innen und Lehrer*innen eine kostenlose Online-Version von MS Office (Word, Excel, Powerpoint…) inklusive OneNote, einem virtuellen Notizblock, der auch das Bearbeiten von individuellen Hausaufgaben für Schüler*innen und das Korrigieren dieser von Lehrer*innen ermöglicht. Weiterhin wurde einige Hardware vorgestellt, die Lehrer*innen und Dozent*innen stets dabei haben sollten, wenn sie unterrichten oder lehren: Diverse Adapter für mobile Geräte (Laptop, Tablet, Smartphone) und Projektoren (VGA, HDMI, miniHDMI…), eine Zoombox (vernetzt sämtliche Geräte über eigenes WLAN mit einem angeschlossenen Projektor), sowie Presenter und anderen Zubehör. Weitere Infos zu MS OneNote im Unterricht gibt es hier.

An der letzten Station wurde die Webseite quizdidaktik.de vorgestellt und ausprobiert. Auf dieser Seite ist es möglich, online Unterrichtsmaterial zu erstellen, z.B. Lücken- oder Vokabeltests, Lernkärtchen oder Texträtsel. Weiterhin gibt es eine Whiteboard- und eine Folienfunktion, die es ermöglichen, online Folien zu erstellen und abzurufen, bzw. online ein Whiteboard zu simulieren. Auf der Webseite finden sich weiterhin einige Praxisbeispiele, sowie Empfehlungen zum Umgang mit diesen Tools im Unterricht.

Hands On: Internetportale für (angehende) Lehrer*innen

Das World Wide (oder besser das Social) Web bietet eine Vielzahl von Möglichkeiten, um die tagtäglichen Aufgaben für (angehende) Lehrerinnen und Lehrer sowie für Lehramtsstudierende zu meistern. Ideen für Unterrichtsentwürfe, Arbeitsblätter für Schülerinnen und Schüler oder ganze Oberstufen-Kurse als OER-Material sind frei verfügbar. Für (angehende) Lehrerinnen und Lehrer sowie für Lehramtsstudierende stellt sich jedoch nicht selten die Herausforderung, im „Dschungel der Informationen und Möglichkeiten“ überhaupt die geeigneten Adressen und Materialien zu finden. Vor diesem Hintergrund widmeten wir uns im Workshop am Mittwochabend, den 18. November dem Ziel, ausgewählte Plattformen mit Studierenden zu erkunden und hinsichtlich ihrer Brauchbarkeit und Nützlichkeit zu befragen.

Im ersten Teil des Workshops wurde dafür zunächst ein Blick zurück geworfen. Welche Portale waren denn „früher“ für Pädagog*innen und insbesondere Lehrer*innen interessant? Eine Antwort auf diese Frage lieferte hat Hans Peter Bergmann, der im Jahr 2007 die „Big Five“ der deutschen Bildungsportale für die Zeitschrift Pädagogik rezensiert hat. Für ihn gehörten dazu:

Während Bildung Online (b-o.de) heute in der Form nicht mehr existiert, haben alle weiteren Internetportale ihr „Angebot“ und die Möglichkeiten in der Zwischenzeit erweitert. Zudem sind viele weitere interessante Möglichkeiten entstanden Material zu finden (edutags) oder sich auszutauschen (edchatde). Ein kleiner Überblick bieten die folgenden Slides:

Nachdem im ersten Teil des Workshops ein erster Überblick gegeben werden konnte, folgte im „Hands On“-Teil nun eine intensivere Auseinandersetzung mit den jeweils konkreten Plattformen. Dafür haben sich die anwesenden Studierende (alleine oder zu zweit) u.a. mit dem ZUMWiki, 4teachers oder dem pedocs vom Fachportal Pädagogik auseinandergesetzt. Zur Dokumentation und Präsentation ihrer jeweiligen (und als vorläufig zu betrachtenden) Einschätzungen, wurde das folgende GoogleDoc erstellt: