Hands On: Teaching and Learning with Augmented and Virtual Reality

Am 06.06.2019 fand im Rahmen der Hands On Digital Media Reihe ein weiterer Workshop statt. Kristina Bucher von der Universität Würzburg stellte als externer Gast die Thematik „Lehren und Lernen mit Augmented und Virtual Reality“ vor.

In der jüngsten Vergangenheit begegnet man den Begriffen Augmented (AR) und Virtual Reality (VR) immer häufiger. Während AR-Technologie die Realität durch digitale Elemente erweitert, ermöglicht VR-Technik ein gänzliches Abtauchen in eine virtuelle Umgebung. Spätestens durch die AR-App „Pokémon Go” war Augmented Reality in aller Munde und auch VR-Brillen wie etwa die Oculus Rift, HTC Vive und Playstation VR sind bereits vor allem im Spielesektor weit verbreitet.

Der Workshop wurde mit einer Präsentation eröffnet, welche zum Einstieg Grundbegriffe klärte und verschiedene Einsatzmöglichkeiten, sowie den aktuellen Forschungsstand aufzeigte. Neben dem theoretischen Input der Präsentation (hier einsehbar), veranschaulichte Kristina Bucher an einer Reihe verschiedener Praxis-Beispiele, wie AR und VR in Lehr- und Lernkontexten angewendet werden kann. Die Teilnehmenden hatten im Hands On Teil die Möglichkeit unterschiedliche Anwendungsmöglichkeiten eigenständig auszuprobieren. Bei aufkommenden Fragen stand die Workshopleitung unterstützend zur Seite.

In der abschließenden Diskussion konnten die erprobten Anwendungen im Plenum besprochen werden. Dabei wurden nicht nur Ideen für weitere Szenarien gesammelt, sondern vor allem auch die Einsatzmöglichkeiten kritisch reflektiert und hinterfragt. 

Hands On: Werde Teil der kollektiven Intelligenz – DokuWiki Einführung

Am 22.05.2019 fand der zweite Hands On Digital Media Workshop des Sommersemesters 2019 statt. Unter der Leitung von Franco Rau wurde das Thema „Werde Teil der kollektiven Intelligenz – Wiki Einführung“ behandelt.

Das Nutzen von Wikis beschränkt sich häufig auf das Nachschlagen von Informationen, wie beispielsweise auf der bekannten Plattform Wikipedia. Woher diese Informationen stammen oder wie vertrauenswürdig bekannte Plattformen wie Wikipedia oder Wikibooks sind, wissen leider nur wenige. Die Möglichkeit, dass Wikiartikel (auch auf der Wikipedia) durch alle Nutzer*innen verändert werden können, ist vielen Menschen nicht einmal bekannt.

Der Workshop bot mit einer Präsentation eine Einführung zum Thema Wiki. Unter anderem wurden die Nutzungsmöglichkeiten, sowie mögliche Herausforderungen thematisiert. Die Folien der Präsentation sind hier einzusehen.

An den theoretischen Input anknüpfend hatten die Teilnehmenden in der Hands On Phase die Möglichkeit sich vor Ort exemplarisch an der Arbeit mit DokuWiki auszuprobieren.

Hands On: Digitaler Werkzeugkoffer – Interaktive Tools zum Lehren und Lernen

Am 08.05.2019 fand der erste Hands On Digital Media Workshop des Sommersemesters 2019 statt. Unter der Leitung von Franco Rau und Ariane Novelli wurden interaktive Tools zum Lehren und Lernen thematisiert.

Digitale Medien eröffnen im (schulischen) Lehr- und Lernkontext eine Vielzahl an neuen Möglichkeiten. Von der Erstellung einer gemeinsamen Mind-Map (Answer Garden; Mindool), über die Planung weiterer Lerneinheiten (Foodle; Trello), bis hin zur Durchführung einer Umfrage oder eines Quiz (Kahoot!; Pingo).

Als Einführung in den Workshop wurde mit Hilfe des Playstationspiels „Overcooked“ (Spieler*innen schlüpften in die Rolle verschiedener Köche, die in Zusammenarbeit das Ziel verfolgen gemeinsame Gerichte zu kreieren) mögliche Herausforderungen des kollaborativen Zusammenarbeitens aufgezeigt. Darauf aufbauend erfolgte ein theoretischer Input in Form einer Präsentation. Die Folien sind hier einzusehen.

In der abschließenden Hands On Phase konnten alle Teilnehmenden eigenständig die vorgestellten Tools auszuprobieren. Unterstützend wurden zu den vorgestellten Tools Handouts ausgeteilt. Bei Fragen stand die Workshopleitung helfend zur Seite.

Hands On: Interaktive Whiteboards

Am 30.01.2019 behandelte die Hands On Workshop Reihe das Thema „Interaktive Whiteboards“. Gestaltet wurde der Workshop von dem Team der ComputerStudienWerkstatt (CSW).

Interaktive Whiteboards sind zunehmend ein fester Bestandteil verschiedenster Lehrkontexte. Mit einer Bandbreite an neuen Möglichkeiten erleichtern Sie die Vermittlung verschiedenster Inhalte. Der Hands On Workshop „Interaktive Whiteboards“ widmete sich diesem Thema.

Der Workshop wurde mit einem thematischen Input eingeleitet, welcher eine Einführung in die Nutzung der interaktiven Whiteboards, sowie verschiedenste Einsatzmöglichkeiten im Lehr-Lernkontext beinhaltete. Die Präsentationsfolien sind hier einzusehen: Weiß ist das neue Grün!

Im Anschluss ging der Workshop in die Hands On Phase über. Die Teilnehmenden konnten sich an zwei verschiedenen Stationen mit der Software, sowie dem Umgang an dem interaktiven Whiteboard vertraut machen. Das CSW Team stand dabei helfend zur Seite und beantwortete aufkommende Fragen.

Zum Ende kamen alle Teilnehmenden zu einer gemeinsamen Plenums Diskussion zusammen. Thematisiert wurden die Einsatzmöglichkeiten der interaktiven Whiteboards, sowie die Gestaltung des Workshops.

Hands On: Data Talks

Die Hands On Workshop Reihe startete am 17.01.2019 mit dem Thema „Data Talks“ ins neue Jahr. Gestaltet wurde der Workshop von Wolfgang B. Ruge, welcher als externer Gast von der Universität Wien zu Besuch war.

In einer Zeit zunehmender Digitalisierung ist es von großer Bedeutung eine grundlegende Medienkompetenz zu besitzen. Nur wenn mögliche Folgen im Umgang mit digitalen Medien bekannt sind, kann ein sicherer Umgang gewährleistet werden. Das Projekt „Data Talks“ befasst sich in diesem Zuge mit dem Umgang persönlicher Daten im Internet mit dem Ziel das Bewusstsein der eigenen Daten zu gewinnen.

Der Workshop wurde mit einem Vortrag eröffnet, welcher das vom Bundeskanzleramt der Republik Österreich geförderte Projekt „Data Talks“ vorstellte. Ziel des Projekts ist es, die Angabe persönlicher Daten im Internet kritisch zu betrachten. Zur Veranschaulichung wurden eine Reihe an Beispielen gezeigt, welche die Folgen einer Preisgabe persönlicher Daten darstellten. Auf der Internetseite des Projekts sind verschiedene Methoden aufgeführt, die sich speziell an Kinder und Jugendliche richten. Die Methoden sind hier öffentlich einzusehen.

Im Anschluss an den Vortrag gab es eine Hands On Phase, die die Teilnehmenden dazu einlud das eben gelernte selbst anzuwenden. Anhand eines erfundenen Profils wurde in Gruppen analysiert in wie Fern sich allein durch Ortsangaben Rückschlüsse auf die Person ziehen lassen. Die dazugehörigen Materialien können hier eingesehen werden.

Abschließend wurden die Ergebnisse der Hands On Phase gemeinsam besprochen und offene Fragen im Plenum geklärt.

Hands On: Tablets in Vorlesungen und Übungen

Am 19.12.2018 fand ein weiterer Hands On Workshop des Wintersemesters 2018/ 2019 statt. Der Workshop wurde von Erik Kremser & Kollegen aus dem Fachbereich Physik, sowie verschiedenen Studierenden, einem Schüler und einer Lehrkraft gestaltet und widmete sich dem Thema „Tablets in Vorlesungen und Übungen“.

Das Tablet vereint die Nutzungsmöglichkeiten vieler Geräte, ist dabei handlich und schnell einsatzbereit. Informationen und Dokumente stehen jederzeit und in einer großen Fülle zur Verfügung. Zudem können Dokumente zu einer beliebigen Zeit an einem beliebigen Ort erstellt oder bearbeitet werden. Die Kapazität moderner Akkumulatoren gewährleistet die Nutzung über einen ganzen Studientag.

Zu Beginn leitete Erik Kremser den Workshop mit einem Vortrag ein, welcher die verschiedenen Vorteile der Tablet Nutzung in Lehr- und Lernsituationen beschrieb. Dabei wurden beispielsweise die ständige Verfügbarkeit der Daten, ein einfacher Datenaustausch, sowie die Möglichkeit einer übersichtlichen Strukturierung genannt – gebündelt in dem handlichen Format eines Tablets. Um all diese Vorzüge nutzen zu können, bedarf es vorab einer entsprechenden Ausbildung der Lehrkräfte. Diesem Vorhaben widmet sich das Projekt „TaAidL“ mit der klaren Zielsetzung einer Förderung der Medienkompetenz im Unterricht. Hierzu werden u.a. Workshops für Interessierte (Dozierende, Studierende, WiMis, Lehrende) angeboten. Die Medienkompetenz wird von der Basis der privaten Nutzung eines Tablets bis hin zur Spitze in Form einer Begleitung der Nutzung beispielsweise in Tablet Klassen gefördert.

Nach dem ersten Vortrag folgten zwei praxisorientierte Vorträge: zwei Studierende der TU Darmstadt schilderten wie sie das Tablet für das Studium einsetzen. Auch im Schulkontext stellte ein Schüler mit Hilfe seiner Lehrkraft die Vorteile der Nutzung des Tablets im Unterricht dar. Beide Vorträge zeigten die Chancen der Nutzung des Tablets anhand eigener Beispiele (Online Bearbeitung von Arbeitsblättern; Notizen zu Vorlesungsfolien oder E-Books sowie online Abgaben, u.v.m.).

Im anschließenden Hands On Teil des Workshops bot sich für die Teilnehmenden die Chance dazu, sich an verschiedenen Tablets auszuprobieren und aufkommende Fragen mit den Vortragenden zu klären sowie gemeinsam zu bearbeiten.

 

Hands On: Video-Tutorials in Lehr- und Lernprozessen

Am 21.11.2018 fand der erste Hands On Workshop des Wintersemesters 2018/19 statt. Der Workshop wurde von Gülsah Albayrak und Ariane Novelli geleitet und widmete sich dem Thema Video-Tutorials in Lehr- und Lernprozessen.

Aktuell kommt Videos im Freizeit- und Bildungskontext zunehmend eine zentrale Bedeutung zu. Schüler*innen als auch Studierende nutzen zahlreiche Videos, um sich auf Prüfungen vorzubereiten oder sich Lehrinhalte jenseits des Unterrichts zu erschließen. Ziel des Workshops ist es daher, Einblicke in verschiedene Video Gestaltungsmöglichkeiten kennenzulernen und eigene kleine Videoprojekte zu realisieren.

Nach einer kurzen Einführung zu den unterschiedlichen Videoarten zum Lehren und Lernen, (wie z.B. Lehrfilm, Tutorial, oder Erklärfilm), wurden diverse Videoformate und deren Einsatzmöglichkeiten in Lehr- und Lernprozessen vorgestellt. Im Fokus lagen die Formate Screencast, Vortragsvideo, Hand-Lege-Technik, Animationsfilm und Stop-Motion-Film. Die Vortragenden gaben den Teilnehmer*innen hierbei einige Tipps und Tricks zur Umsetzung mit auf den Weg. Folien

Im anschließenden Hands On Teil wurden die Teilnehmer*innen mit der Aufgabe konfrontiert, ein kurzes Video zu drehen. Dazu hatten sie 60 Minuten Zeit und konnten zwischen vier verschiedenen Formaten wählen:

  • Screencast:Tablet mit der Applikation „Explain Everything“
  • Vortragsvideo:Whiteboard/Flipchart, Stifte, Smartphone(-kamera)
  • Stop-Motion Video:Tablet mit der Applikation „Stop-Motion-Video“
  • Hand-Lege-Technik:Tablet(-kamera), verschiedene Pappmotive, ein weißes großes Plakat, eine Lampe, Papier, Stifte und eine Schere

Zur Unterstützung wurden den Teilnehmer*innen Storyboard Vorlagenausgehändigt, um sich Notizen über den Videoaufbau machen zu können. Produziert wurde ein Video über das Thema „Bedienung des Heißgetränkeautomaten“ mit der Applikation „Explain Everything“, im Format eines Screencasts. Trotz der kurzen Zeit konnten die Teilnehmer*innen ein tolles Ergebnis vorweisen und somit den Einstieg in die Nutzung von Videos in Lehr und Lernprozessen finden.

 

 

Talk and Game On: Demanding Nature of Video Game Play (Guest: Nick Bowman)

Am 11.07. fand ein neuer Game On Workshop des Sommersemesters 2018 statt. Das diesmalige Thema war „Demanding Nature of Video Game Play“, was sich mit „die fordernde Natur von Videospielen“ übersetzen lässt. Der Workshop wurde von Frau Prof. Dr. Grell, Ann-Kathrin Steiner, sowie dem externen Gast Prof. Dr. Bowman gestaltet.

Mit dem Gedanken an Videospiele werden viele Begriffe in Verbindung gebracht – Freizeit, Unterhaltung, Spaß. Selten jedoch werden die Anforderungen die Videospiele an die Spieler_innen stellen betrachtet. Dabei bieten viele Spiele eine Bandbreite an verschiedenen Anforderungen, die im Spiel erbracht werden müssen. Diese interaktive „fordernde Natur“ der Videospiele wurde im Workshop genauer unter die Lupe genommen.

Dr. Nick Bowman, welcher Professor für Kommunikationswissenschaften an der West Virginia University in Amerika ist, leitete den Workshop mit einem Vortrag ein. In diesem wurden die verschiedenen Ebenen auf welchen Videospiele unsere Aufmerksamkeit fordern aufgezeigt. Die Anforderungen umfassen kognitive, emotionale, physische und soziale Entscheidungen der Spieler_innen. Kognitive Anforderungen können in Spielsituationen gegeben sein, die das Wahrnehmen und gezielte Erkennen voraussetzen, um einen Spielabschnitt bewältigen zu können. Im Bereich der emotionalen Anforderungen wird betrachtet wo Videospiele mit Emotionen arbeiten und wie diese das Spielverhalten beeinflussen können. Das Erreichen eines Ziels kann beispielsweise mit positiven Emotionen besetzt sein, der Verlust eines Mit-Charakters wiederum mit negativen. Beide Situationen können den weiteren Spielverlauf beeinflussen. Physische Anforderungen können auch Teil des Spielerlebnisses werden. Besonders mit der Technik der Virtual-Reality-Brillen wird dieser Aspekt ins Spiel mit eingebunden. Im Bereich der sozialen Anforderungen wird betrachtet inwiefern soziale Elemente das Spiel steuern. Der soziale Aspekt ist im Multiplayer-Modus deutlich vertreten, aber auch passive Zuschauer_innen können das Spielverhalten der aktiven Spieler_innen beeinflussen.

Anknüpfend an den vorgetragenen Input bot der Game On Teil des Workshops die Chance dazu, die verschiedenen Anforderungen in unterschiedlichen Videospielen zu suchen und selbst zu erleben. Die gesammelten Erfahrungen konnten anschließend im Plenum besprochen werden. Es ließ sich gemeinsam feststellen, dass in den Videospielen oftmals mehrere Anforderungen kombiniert, jedoch ein Schwerpunkt gesetzt wurde.

Hands On: Digitale Hilfen zum Schreiben von Hausarbeiten

Am 04.07.2018 fand ein neuer Hands On Workshop des Sommersemesters 2018 statt. Der Workshop wurde von Sophie Schaper geleitet und widmete sich dem Thema „Digitale Hilfen zum Schreiben von Hausarbeiten“.

In vielen Studiengängen ist das Schreiben von Hausarbeiten ein fester Bestandteil des Studiums. Dabei stoßen Studierende bei der Umsetzung oft auf Herausforderungen – von der Themenfindung über die Organisation bis hin zum Verfassen der Arbeit. Digitalen Hilfen bieten vielfältige Möglichkeiten dieses Unterfangen leichter und effektiver zu gestalten.

Der Workshop begann mit einer kurzen Einführung zu ausgewählten Apps und Programmen, welche das Schreiben von Hausarbeiten erleichtern können. Vorgestellt wurden verschiedenste Anwendungen die beispielsweise die Organisation (Wunderlist; MeisterTask), das Zeitmanagement (Forest) oder die Literatureinbindung (BibSonomy; Zotero) erleichtern können. Diese wurden gewissen Bewertungskriterien wie dem Kostenfaktor, den Vernetzungsmöglichkeiten, sowie einer selbsterklärenden Navigation unterzogen. Anhand dieser Bewertung wurden die Vor- und Nachteile der entsprechenden Apps und Programme diskutiert. Die entsprechenden Folien können Sie hier einsehen.

Im anschließenden Hands On Teil bekamen die Studierenden dann die Chance alle vorgestellten Dienste an verschiedenen Stationen selbst auszutesten. Bei aufkommenden Fragen stand die Workshopleitung stets unterstützend zur Seite. Abschließend wurden im Plenum die gesammelten Erfahrungen der Teilnehmenden zusammengetragen und gemeinsam besprochen.

Info! An der Universitäts- und Landesbibliothek Darmstadt werden regelmäßig Kurse zur Literaturverwaltung mit den Programmen Citavi und EndNote angeboten. Die nächsten Termine sind an folgenden Tagen:

Citavi EndNote
25.07.2018, 17:10-18:40Uhr 25.07.2018, 15:20-16:50Uhr
28.08.2018, 13:30-15:00Uhr 21.08.2018, 15:20-16:50Uhr
26.09.2018, 17:10-18:40Uhr 18.09.2018, 15:20-16:50Uhr